Glück im Unglück - Einsatz von zwei Gartenschläuchen rette Gartenlaube

Heute Mittag wurde die Feuerwehr Pulheim zu einer brennenden Hecke in Sinnersdorf gerufen. Laut der Meldung drohte das Feuer auf eine dicht daneben stehende Gartenlaube überzugreifen.
Daraufhin rückten die hauptamtliche Wache sowie die Löschzüge Stommeln und Pulheim aus. Die zuerst eintreffenden Kräfte fanden eine verkohlte Thujahecke vor. Die angrenzende Gartenlaube war ebenfalls auf der der Hecke zugewandten Seite angekohlt. Geistesgegenwärtig hatten der Anwohner und sein Nachbar mit ihren Gartenschläuchen das Feuer gelöscht. Für die Feuerwehr war der Einsatz nicht mehr erforderlich.
Laut Angaben des Anwohners ist der Einsatz eines Unkraubrenners Ursache für das Feuer. Vermutlich wurde Glut in die Hecke geweht und hat das ausgetrocknete Unterholz entfacht.
An dieser Stelle weist die Feuerwehr darauf hin, dass bei der aktuellen Wetterlage und der daraus resultierenden Trockenheit eine große Brandgefahr beim Einsatz von Unkrautbrennern besteht. Allein die entstehende Strahlungshitze kann umliegende ausgetrocknete Pflanzenreste in Brand setzten. In einer Hecke breitet sich das Feuer dann sehr schnell aus und ist in den meisten Fällen nicht mit "Hausmitteln" zu löschen. Im heutigen Fall haben so gerade zwei Gartenschläuche zum Löschen ausgereicht. Das ist bei der aktuell trockenen Vegetation aber eine Ausnahme. In der Regel ist eine deutlich größere Wassermenge erforderlich, die nur mit den Mitteln der Feuerwehr zur Verfügung steht. Sollte es zu einem Feuer kommen, rufen Sie in jedem Fall die Feuerwehr über die Notrufnummer 112. Bringen Sie sich nicht bei eigenen Löschversuchen in Gefahr, d.h. halten Sie ausreichend Abstand vom Feuer und atmen Sie keinen Rauch ein.

Kontakt